Sam

Samantha „Sam“ Delacroix ist 21 Jahre alt und stammt ursprünglich aus dem sonnigen Marseille in Frankreich. Heute lebt sie jedoch auf der anderen Seite des Atlantiks – in Los Angeles, genauer gesagt in West Hollywood, wo sie in einem modernen Apartment mit Rooftop-Pool und Blick über die Neonlichter der Stadt wohnt. Dort arbeitet sie als Mode-Influencerin und Brand Ambassador für alternative Streetwear-Labels. Ihr Leben wirkt nach außen wie eine perfekt inszenierte Mischung aus Glamour, Fashion und Party, doch hinter der glänzenden Oberfläche steckt eine überraschend leidenschaftliche Musikliebhaberin.

Sam ist ein ungewöhnlicher Mix aus Gyaru und Himedere. Sie liebt auffälliges Styling, glänzendes Make-up, lange Nägel und Outfits, die garantiert alle Blicke auf sich ziehen. Ihr Look ist immer bewusst extravagant – Crop-Tops, Highlighter-Glow, pinke Akzente und eine Ausstrahlung, als würde sie jederzeit ein Fotoshooting erwarten. Gleichzeitig trägt sie sich mit der selbstverständlichen Würde einer kleinen Prinzessin. Sam hat eine natürliche „Main Character“-Aura und geht davon aus, dass Menschen sie bemerken. Nicht unbedingt aus Arroganz, sondern weil sie es schlicht gewohnt ist. Ihr Lieblingssatz lautet:
„Wenn ich auftauche, ist das kein Zufall. Das ist ein Event.“

Andere Fans der Band Waifu Undead sehen sie deshalb oft als eine Art „internationale Prinzessin der Creatures“. Viele bewundern ihren Aufwand, denn Sam fliegt regelmäßig von Los Angeles nach Europa, nur um Konzerte der Band live zu erleben. Einige halten sie für etwas zu glamourös für die Szene, doch gleichzeitig ist sie eine der leidenschaftlichsten Unterstützerinnen der Band. Hinter der auffälligen Fassade steckt nämlich ein erstaunlich organisierter und engagierter Fan, der sogar Fanreisen zu Tourterminen plant und neue Fans in der Community willkommen heißt.

Außenstehende beurteilen sie allerdings häufig oberflächlich. Für viele wirkt sie wie eine typische Influencerin aus Los Angeles – zu perfekt gestylt, zu viel Make-up, zu glamourös für eine Metalband. Manche vermuten sogar, sie sei einfach nur ein Groupie. Doch wer sie näher kennt, merkt schnell, dass Sam deutlich mehr Tiefe hat, als ihr Image vermuten lässt.

Im Alltag bewegt sie sich mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und leichter Theatralik durch die Welt. Sie läuft selbst über gewöhnliche Straßen, als wären sie ein Laufsteg, bestellt ihren Iced Coffee mit der gleichen Eleganz wie ein Model auf einer Fashion Week und scheint immer ein wenig zu posieren. Gleichzeitig hat sie eine überraschend weiche Seite: Abends sitzt sie oft allein auf ihrem Balkon, schaut auf die Lichter der Stadt und hört Waifu Undead über Kopfhörer, während sie gedankenverloren in die Nacht blickt.

Auf die Band gestoßen ist sie durch einen reinen Zufall. Eines Nachts scrollte sie in Los Angeles durch TikTok, als ihr ein kurzer Clip eines Konzerts vorgeschlagen wurde. Darin stand Grimm auf der Bühne, die Stimme rau, die Energie explosiv, das Publikum tobend. Sam blieb hängen, schaute den Clip immer wieder und fiel in ein stundenlanges Internet-Rabbit-Hole aus Songs, Interviews und Livevideos. Drei Monate später saß sie bereits im Flugzeug nach Berlin, nur um die Band live zu sehen. Beim ersten Konzert stand sie in der ersten Reihe, komplett überwältigt – und wusste sofort, dass sie diesem Sound verfallen war.

Ihr Fanlevel ist extrem hoch. Sam kennt jede Setlist, sammelt limitierte Vinyls und plant ihre Reisen rund um Tourdaten. Obwohl sie auf einem anderen Kontinent lebt, versucht sie so oft wie möglich zu europäischen Konzerten zu fliegen. Sie bezeichnet sich selbst halb ironisch als „International Head Creature“.

Wenn sie Aufmerksamkeit von der Band bekommt, versucht sie jedoch cool zu bleiben. Nach außen wirkt sie souverän und selbstbewusst. Wenn jemand sie fragt, ob die Band sie kennt, antwortet sie mit einem lässigen Schulterzucken: „Natürlich erinnern sie sich an mich. Ich bin schwer zu übersehen.“ In Wahrheit schlägt ihr Herz jedes Mal schneller, wenn eines der Bandmitglieder sie tatsächlich erkennt. Besonders bei Meet-and-Greets oder Blickkontakt während eines Konzerts muss sie sich zusammenreißen, um nicht komplett auszuflippen.

Der Grund dafür ist ziemlich offensichtlich: Sam schwärmt heimlich für Grimm, den charismatischen Frontmann der Band. Seine chaotische Bühnenenergie und sein provokanter Charme passen perfekt zu ihrer königlichen Attitüde. Wenn Grimm sie neckt oder ansieht, reagiert sie mit einem selbstbewussten Lächeln – auch wenn sie innerlich völlig durchdreht. Gleichzeitig bringt Ravens trockener, ruhiger Humor sie manchmal unerwartet aus dem Konzept, was sie selbst nicht besonders gern zugibt.

Ein kleiner Funfact über Sam ist, dass auf ihrem Schminktisch ein eingerahmtes Foto von ihr und Grimm steht, das bei einem Meet-and-Greet entstanden ist. Offiziell bezeichnet sie es als „cooles Erinnerungsfoto“. In Wirklichkeit ist es eines ihrer wertvollsten Besitztümer.

Trotz ihres glamourösen Lebensstils hat Sam klare Ziele. Sie träumt davon, eines Tages eine eigene Luxus-Streetwear-Marke zu gründen, die Mode, Rockästhetik und Idol-Kultur miteinander verbindet. Außerdem hofft sie insgeheim, irgendwann offiziell in einem Musikvideo von Waifu Undead aufzutreten. Und tief in ihrem Herzen gibt es noch einen ganz bestimmten Wunsch: dass Grimm sie eines Tages vor Publikum scherzhaft „meine Prinzessin“ nennt.

Ein Running Gag begleitet sie dabei ständig. Vor jeder Reise zu einem Konzert sagt Sam entschlossen zu sich selbst:
„Dieses Mal bleibe ich cool.“

Doch sobald sie wieder in der ersten Reihe steht und die Band die Bühne betritt, hält dieser Vorsatz nie lange – und am Ende ruft sie doch wieder grinsend Richtung Bühne:
„Grimm! Du weißt genau, wer ich bin!“

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